Geirangerfjord
Der Geirangerfjord ist einer der Klassiker der norwegischen Fjorde. Seit 2005 gehört er zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er befindet sich ca. 200 km Luftline von Bergen und ca. 280 km von Oslo entfernt.
Der Geirangerfjord mit dem gleichnamigen Ort (c) Torsten Camin
Am Ende des Fjordes befindet sich der die Ort Geiranger (ca. 300 Einwohner). In den Sommermonaten ist der Ort gut besucht. Neben den Hurtigruten-Schiffen, fahre auch viele Kreuzfahrtschiffe den Ort an. Der Haupterwerbszweig ist daher der Tourismus. Eine Autofähre fährt von Geiranger mehrmals am Tag durch den Fjord nach Hellesylt.
Der Geirangerfjord selbst ist nur ca. 15 km lang und ein Ausläufer des Sunnylvsfjords, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist. Sehenswert sind die Wasserfälle „Die Sieben Schwestern“ (De syv søstre) oder der Wasserfall Freier und Brautschleier. Der Fjord hat viele steile Abhänge, auf denen heute noch die alten Gehöfte erkennbar sind. Die Landwirtschaft war damals attraktiv, weil in dem Fjord im Sommer fast 24 h Sonneneinstrahlung herrscht. Es konnten sogar Zitrusfrüchte geerntet werden.
Ebenfalls beliebt ist eine Fahrt auf dem Ørneveien mit schöner Aussicht auf den Geirangerfjord.